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Strömungen

Wo auch immer Sie tauchen ist zur Erhöhung der Tauchsicherheit und Freude an einem Tauchgang die Berücksichtigung der Strömungen äußerst wichtig - sowohl im ‚kandu', ein Durchlass zwischen den Riffen als auch im ‚thila' den Untiefen innerhalb der Atolle. Der Erfolg eines Tauchgans hängt stark von diesen Größen ab. Das Maledivische Archipel wird ständig von Strömungen durchflutet, die durch die Monsune ausgelöst werden; im Allgemeinen während des Nordost Monsuns von Dezember bis April von Osten nach Westen und von Mai bis November während des Südwest Monsuns von Westen nach Osten. Aber natürlich ist dies kein festgeschriebenes Gesetz, da die Gezeiten und Änderungen der Windrichtungen ebenfalls die Meeresströmungen beeinflussen - vor allem in den Grenzzeiten der beiden Perioden. Zudem verursachen die Inselriffe und ‚thilas' starke Unregelmäßigkeiten im Fluss der Strömungen innerhalb der Atolldurchlässe. Viele der Bootskapitäne können durch die Beobachtung der kleinen Kräuselungen oder Wellenmuster auf der Oberfläche bestimmen, wie die Strömung gerade ist. Wie auch immer, um die genaue Stärke und Richtung festzustellen muss der Tauchführer oft erst ins Wasser springen.

Starke Strömungen machen die Tauchseite oftmals lebhafter und damit werden dann auch alle Extraanstrengungen belohnt.

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